DANCER FROM THE DANCE (Andrew Holleran)

Dieses Buch ist ein bemerkenswertes, außergewöhnliches Sittenbild der homosexuellen Szene New Yorks Anfang der 1970er Jahre. Wir begleiten die Tunte Sutherland und den golden boy Malone durch die heißesten Clubs Manhattans. Geschildert mit Finesse und Tiefgang und Elegant und Erkenntnis. Ein sensationeller Roman über Schönheit, über die trügerische Hoffnung immer einen besseren Kerl für besseren Sex zu finden. Über Einsamkeit, (Un)zfriedenheit, das Club-Leben undüber die Stadt: Als das Herz, die das Blut durch die Venen der Kerle pumpt, die von nichts anderem angetrieben werden als vom Durst nach Leben, nach Ekstase und Tanz und Liebe, die sie nie finden werden. „The greatest drug of the all was the city.“ Die Stadt bot Schutz und Gefahr, Gesellschaft und Einsamkeit. Ein magisches Drecksloch, New York Anfang der 70er. In dieser Stadt teilt man alles, außer Tränen. „And he had been, all those years, just as lost as we were, living on faces, music, the hope of love.“ Ein großer Roman. Gehört in den Kanon der großen amerikanischen Literatur und es ist ein Rätsel, weshalb er darin noch nicht geführt wird.

Andere Stimmen: Review im Guardian.

Erschienen 1978, heute aufgelegt unter anderen bei Harper Perennial. 256 Seiten, ISBN: 9780060937065.

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